15. Februar 2018

Das Konsortium BAM PGGM-HABAU hat den Finanzabschluss für das Verfügbarkeitsmodell A10/A24 von Neuruppin nach Pankow in Deutschland erreicht

Bunnik, Niederlande, 15. Februar 2018 – Das Konsortium aus BAM-PGGM und HABAU hat den Finanzabschluss für das Verfügbarkeitsmodell A10/A24 AS Neuruppin nach AD Pankow in Deutschland erreicht. Das Bauvolumen beläuft sich auf 650 Millionen Euro.

Das Projekt umfasst einen Plan-, Bau-, Finanzierungs-, Instandhaltungs- und Betriebsvertrag, der den Ausbau der A10 auf sechs Fahrspuren auf einer Autobahnstrecke von 29,6 km sowie den vollständigen Neubau der A24 mit vier Fahrspuren und einem verbreiterten Standstreifen auf einer Länge von 29,2 km beinhaltet. Neben der Autobahn umfasst der Bauumfang auch mehrere Brücken (27 Ersatzbauten, 10 Neubauten, 2 Abrisse), Lärmschutzwände, Verkehrszeichenbrücken, Verkehrsleitanlagen, Anschlussstellen, Raststätten sowie Neben- und Landwirtschaftsstraßen.

Die Bauarbeiten werden von der deutschen BAM-Tochtergesellschaft Wayss & Freytag Ingenieurbau in Zusammenarbeit mit HABAU durchgeführt. Die Bauzeit beginnt im März 2018; die Fertigstellung ist für Dezember 2022 vorgesehen.

Der Umfang der Betriebs- und Instandhaltungsleistungen, zu denen auch der Winterdienst gehört, erstreckt sich auf den gesamten Vertragsabschnitt mit einer Gesamtlänge von rund 64,2 km Autobahn, einschließlich 51 Brücken (37 Neubauten und 14 bestehende Brücken). Die Betriebs- und Instandhaltungsarbeiten werden von BAM PPP und HABAU durchgeführt und laufen bis 2048.

Die Finanzierungsstruktur besteht aus einer langfristigen Anleihefinanzierung unter Beteiligung institutioneller Investoren; darüber hinaus wird die Europäische Investitionsbank ihre Fazilität für strukturierte Finanzierungen bereitstellen. Kurzfristige Finanzmittel werden in Form von Bankkrediten bereitgestellt. Zu den beteiligten Geldgebern zählen die BayernLB, die DekaBank, die DZ Bank, die Europäische Investitionsbank, die Rabobank und Tecta.

Die Eigenkapitalgeber des Projekts sind die BAM PPP PGGM Infrastructure Coöperatie (70 %) und HABAU (30 %).

Zu den Beratern zählen die Rechtsberater DLA Piper (Sponsoren) und Allen & Overy (Kreditgeber) sowie der Finanzberater Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ.

Über BAM PPP

BAM PPP ist für das Engagement der Royal BAM Group bei Projekten im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften (PPP) verantwortlich. BAM PPP ist in fünf wichtigen europäischen Märkten tätig – den Niederlanden, Belgien, Großbritannien, Irland und Deutschland – und erschließt neben neuen Märkten auch weitere Investitionsmöglichkeiten im Bereich der Projektfinanzierung. Die Branchenexpertise von BAM PPP umfasst die Bereiche Straßen, Schienenverkehr, Bildung, Gesundheitswesen, Justiz, Schifffahrt und allgemeine Unterkünfte. BAM PPP hat bei 46 Projekten mit einem Gesamtkapitalwert von über 7,2 Milliarden Euro den Finanzabschluss erreicht.

BAM PPP ist eine operative Tochtergesellschaft der Royal BAM Group, eines weltweit tätigen Bauunternehmens, das an der Euronext Amsterdam notiert ist.

Über PGGM

PGGM ist ein genossenschaftlich organisierter niederländischer Anbieter von Dienstleistungen für Pensionsfonds. Institutionellen Kunden werden Vermögensverwaltung, Pensionsfondsverwaltung, strategische Beratung und Managementunterstützung angeboten. Zum 31. Dezember 2017 verwaltete PGGM ein Vermögen von 218 Milliarden Euro und betreute die Renten von 3 Millionen Versicherten. Rund 725.000 Beschäftigte im niederländischen Gesundheitswesen sind bei PGGM&CO, unserer Mitgliederorganisation, angeschlossen. Allein oder gemeinsam mit strategischen Partnern entwickelt PGGM zukunftsorientierte Lösungen, indem es die Bereiche Altersvorsorge, Pflege, Wohnen und Arbeit miteinander verknüpft. Erfahren Sie mehr unter pggm.nl.

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