Vor kurzem besuchte David Swarbrick, Geschäftsführer für Großbritannien und Irland bei Invesis, das 1 Milliarde Pfund teure Silvertown-Tunnelprojekt, um den Baufortschritt zu begutachten und den offiziellen Start der größten Tunnelbohrmaschine zu feiern, die jemals in Großbritannien zum Einsatz gekommen ist. In den nächsten Wochen beginnt die unterirdische Bauphase einer einmaligen Straßenverbindung, die unter der Themse verlaufen wird, um den starken Verkehr und die hohe Emissionsbelastung des 122 Jahre alten Blackwall-Tunnels zu verringern.
Invesis ist ein wichtiges Mitglied des Riverlinx-Konsortiums und steht damit auf einer Stufe mit anderen weltweit führenden Infrastruktur- und Verkehrsinvestoren wie Cintra, Aberdeen Standard Investments, Macquarie Capital und dem südkoreanischen Unternehmen SK. Das Konsortium wird während der gesamten 25-jährigen Projektlaufzeit für den Betrieb und die Instandhaltung verantwortlich sein. Dies entspricht der langfristigen Investitionsperspektive von Invesis, die Stabilität, Kontinuität und geduldiges Kapital verspricht.
Der 1,4 km lange, zweispurige Tunnel, der North Greenwich und Silvertown erstmals miteinander verbindet, soll im Frühjahr 2025 fertiggestellt werden. Das weitreichende und anspruchsvolle Projekt umfasst bedeutende soziale und ökologische Ziele: Der Tunnel liegt innerhalb der erweiterten Ultra-Low-Emission-Zone, verfügt in jeder Fahrtrichtung über eine eigene Busspur für emissionsfreie Busse und sieht die Aufwertung angrenzender öffentlicher Räume vor, um das Zu-Fuß-Gehen und Radfahren zu fördern.
Schon während der Bauphase wird die Luftqualität überwacht und hat höchste Priorität: Der Transport von Baumaterialien erfolgt, wo immer möglich, über den Fluss statt über Straßen, und alle Baumaschinen auf der Baustelle müssen die geltenden Standards für Umweltzonen erfüllen.
Zu den sozialen Maßnahmen gehören die Einstellung und Ausbildung von mehr als 100 Auszubildenden während der Projektlaufzeit (von denen 18 bereits im Einsatz sind) sowie zahlreiche weitere Beschäftigungsmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung, während auch das Bestreben, einen wirklich inklusiven Arbeitsplatz zu schaffen, nicht unbemerkt geblieben ist. Swarbrick sagte: „Es ist großartig, die Vielfalt der Projektbelegschaft zu sehen. Das Projekt hat Menschen aus aller Welt angezogen, wobei eine Vielzahl von Ethnien und Sprachen vertreten ist.“ Er zeigte sich zudem erfreut darüber, dass ein erheblicher Anteil der Belegschaft aus Frauen besteht, und bekräftigte die Absicht, diesen Anteil weiter zu erhöhen.
Swarbrick bezeichnete den Bau des Silvertown-Tunnels als „ein wirklich spannendes Projekt, an dem man mitwirken darf“. Er fuhr fort: „Für mich ist es wichtig zu sehen, welchen Mehrwert Invesis diesem Projekt verliehen hat – sowohl beim Abschluss der Finanzierung als auch jetzt bei der Gewährleistung einer sicheren und qualitativ hochwertigen Umsetzung – termingerecht und im Rahmen des Budgets.“
Dieser Mehrwert ergibt sich aus der aktiven Rolle des Unternehmens bei der Leitung und Überwachung der Bau- und Betriebsphase, die durch die Entsendung des erfahrenen Bauingenieurs Larry Mackey ermöglicht wird. Er ist täglich für die Qualitätskontrolle sowie für Gesundheit und Sicherheit auf der Baustelle verantwortlich. Darüber hinaus spielen die Geschäftsführer von Invesis eine aktive Rolle im Vorstand des Unternehmens und bringen dabei ihre umfassende Erfahrung im Bereich PPP und Infrastruktur ein.
Invesis freut sich, beim Silvertown-Tunnel mit der Wayss & Freytage Ingenieurbau AG zusammenzuarbeiten. Die beiden Unternehmen arbeiten bereits gemeinsam am 5,4 Milliarden Dollar teuren Cross-River-Rail-Projekt in Brisbane, Australien, und haben nun weltweit weitere PPP-Projekte im Tunnelbau im Visier, darunter den 4,5 Milliarden Dollar teuren Great Western Highway in New South Wales, Australien, und die 900 Millionen Euro teure Autobahn D35 in der Tschechischen Republik.
In der Zwischenzeit setzt die größte Tunnelbohrmaschine Großbritanniens ihren Weg unter der Themse fort, um eine deutlich verbesserte Verkehrsinfrastruktur für die schnell wachsende Bevölkerung der Hauptstadt zu schaffen.



