Kunde
Ministerium für Verkehr, öffentliche Arbeiten und Wasserwirtschaft
Standort
Amsterdam, Niederlande
Hochgeschwindigkeitsstrecke Süd
Die Hochgeschwindigkeitsstrecke „High Speed Line Zuid“ verbindet Rotterdam, Amsterdam und den Flughafen Schiphol mit dem europäischen Hochgeschwindigkeitsbahnnetz. Invesis ist Teil des Infraspeed-Konsortiums, das 2001 den Auftrag erhielt – damals die größte öffentlich-private Partnerschaft (PPP), die jemals von der niederländischen Regierung vergeben wurde –, die Bahnstrecke im Rahmen einer 25-jährigen Konzession zu planen, zu bauen und zu warten.
Finanzabschluss
Mai 2001
Bauzeit
2001–2006
Konzessionsdauer
25 Jahre
Rückgabe
2031
Kunde
Ministerium für Verkehr, öffentliche Arbeiten und Wasserwirtschaft
Standort
Amsterdam, Niederlande
Sponsor/Investor
Invesis, Fluor Infrastructure, Infrared, Innisfree
Konsortium
Infraspeed b.v.
Planung, Beschaffung und Bauausführung
BAM Infra, Siemens, Fluor
Betrieb und Wartung
BAM Rail, Siemens
Kapitalwert
€906m
Zusammenarbeit mit der niederländischen Regierung beim Aufbau und der Instandhaltung einer wichtigen Verbindung im europäischen Hochgeschwindigkeitsbahnnetz
Die Niederlande benötigten eine Hochgeschwindigkeitsbahnverbindung, um ihre Großstädte und den Flughafen Schiphol an das wachsende europäische Hochgeschwindigkeitsnetz anzubinden, die wirtschaftliche Entwicklung anzukurbeln und Kapazitätsengpässe im bestehenden Netz zu beheben.
Im Jahr 2001 vergab das Verkehrsministerium den Auftrag an das Infraspeed-Konsortium – bestehend aus Invesis (10,5 %), Infrared (43 %), Innisfree (43 %) und Fluor Infrastructure (3,5 %) – im Rahmen einer 25-jährigen Konzession. Das Konsortium plante und errichtete den Oberbau über einen Zeitraum von fünf Jahren (2001–2006) und ist seitdem für dessen Instandhaltung zuständig. Die Bauarbeiten wurden von einem Joint Venture aus BAM Infra (43 %), Siemens (46 %) und Fluor (11 %) ausgeführt, während die Instandhaltung von BAM Rail und Siemens übernommen wird.
Nach Abschluss der Bauarbeiten führte der niederländische Staat verkehrsabhängige Leistungszahlungen ein, die unabhängig vom Verkehrsaufkommen sind – wodurch langfristige Anreize an die Qualität der Zugverfügbarkeit für Betreiber und Fahrgäste gekoppelt wurden. Die Konzession läuft bis 2031.


