
Bunnik, Niederlande, 6. Januar 2021 – Das Konsortium „Poort van den Bosch“ hat die Autobahn A59 zwischen Rosmalen und Geffen zum 31. Dezember 2020 an die Provinz Nordbrabant übergeben. Rijkswaterstaat (Teil des niederländischen Ministeriums für Infrastruktur und Wasserwirtschaft und zuständig für die Planung, den Bau, den Betrieb und die Instandhaltung der wichtigsten Infrastruktureinrichtungen in den Niederlanden) ist nun für den Betrieb und die Instandhaltung der Straße verantwortlich.
Die Autobahn A59 zwischen Rosmalen und Geffen, ein neun Kilometer langer Straßenabschnitt, war das erste Straßenbauprojekt in den Niederlanden, das im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) vergeben wurde. Der Auftrag wurde 2003 an das Konsortium „Poort van den Bosch“ vergeben, bestehend aus BAM PPP, Boskalis und Fluor Infrastructure, das während der achtzehnjährigen Konzessionsdauer die Verantwortung für die Planung, Finanzierung, den Bau und die Instandhaltung der Straße übernahm. Die Finanzierung des Projekts erfolgte durch die BNG Bank und die ING Bank.
Ausbau der zweispurigen N59 zur Autobahn A59
Der Ausbau der Landstraße N59 zur Autobahn A59 zwischen Rosmalen und Geffen erfolgte von August 2003 bis Dezember 2005. In diesem Zeitraum verwandelte Poort van den Bosch den ehemaligen Verkehrsengpass in eine vollwertige Autobahn mit vier Anschlussstellen, einer Tieflage, einer kreuzungsfreien Kreuzung, einem Fahrradtunnel und verschiedenen ökologischen Einrichtungen für Tiere.
Optimale Verfügbarkeit
Die Gesamtkosten des Projekts beliefen sich auf 220 Millionen Euro. Während der Instandhaltungsphase erhielt das Konsortium in regelmäßigen Abständen eine „Verfügbarkeitsgebühr“ von der Provinz Nordbrabant. Diese Gebühr richtete sich nach der Verfügbarkeit der Straße und der Qualität der erbrachten Dienstleistungen. Dieser Ansatz schuf für „Poort van Den Bosch“ Anreize, die Straße effizient und effektiv instand zu halten und eine optimale Verfügbarkeit der A59 für die Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Im Jahr 2020 wurden zusätzliche Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Straße bei der Rückgabe am 31. Dezember 2020 einen hohen Qualitätsstandard aufwies.
Die A59 ist das erste Projekt von BAM PPP, dessen Vertrag abgelaufen ist und das an den Auftraggeber zurückgegeben wurde. Der größte Vorteil des auf den gesamten Lebenszyklus ausgerichteten Ansatzes des PPP-Modells besteht darin, dass die Anlage am Ende der Konzessionsdauer in hervorragendem Zustand an den Auftraggeber zurückgegeben wird. Die A59 sieht auch fünfzehn Jahre nach ihrer Inbetriebnahme noch wie neu aus. Die Rückgabe erfolgte termingerecht und war das Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber und allen Beteiligten.
Pieter Mali, Projektleiter bei „Poort van den Bosch“, sagt: „Der Erfolg dieses ersten PPP-Straßenbauprojekts in den Niederlanden zeichnet sich durch eine hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten, eine hohe Qualität der Bauausführung und die Kontinuität der am Projekt beteiligten Mitarbeiter aus, von denen einige bereits seit fast zwanzig Jahren dabei sind. Dadurch stehen den Verkehrsteilnehmern und der Umwelt seit fünfzehn Jahren eine sichere und saubere Straße zur Verfügung.“
Weitere Informationen:
- Royal BAM Group (Presse): Niels van Dongen, [email protected], oder Arno Pronk, [email protected], +31 (0)30 659 86 23;
- Royal BAM Group (Investor Relations): Michel Aupers, +31 (0)30 659 87 07, [email protected].


