(Pressemitteilung der National Roads Authority:) Dublin, Irland, 19. Oktober 2009 – Die Umgehungsstraße N25 Waterford City Bypass wurde heute (Montag, 19. Oktober 2009) 10 Monate vor dem Zeitplan von Herrn Martin Cullen, T.D., Minister für Kunst, Sport und Tourismus, offiziell eröffnet.
Das Projekt beginnt in Kilmeaden westlich von Waterford City, überquert den Fluss Suir und schließt östlich von Slieverue im County Kilkenny an die bestehende N25 (Route von Rosslare nach Cork) an. Eines der Hauptmerkmale des Projekts ist die Schrägseilbrücke über den Fluss Suir bei Grannagh.
Die neue Umgehungsstraße wird:
- Das Verkehrsaufkommen an den Kais der Stadt um 30 % reduzieren
- Die Fahrzeiten zu den Stoßzeiten auf der N25-Route Rosslare/Cork um 20 Minuten verkürzen
- Die Durchfahrtszeiten durch die Stadt verkürzen
- Ausgelegt sein für 14.000 Fahrzeuge pro Tag, wovon schätzungsweise 10 % auf den Schwerverkehr entfallen
- Eine 23 km lange, zweibahnige Straße nach Autobahnstandard bereitstellen
- Dem Verkehr an der Anschlussstelle N24/N9 nordwestlich von Waterford City und der N25 Cork–Rosslare ermöglichen, die Stadt zu umgehen.
Anlässlich der offiziellen Eröffnungsfeier sagte Herr Martin Cullen T.D., Minister für Kunst, Sport und Tourismus: „Dieses neue Tor zu Waterford läutet einen Neuanfang für Waterford und den Südosten ein. Die neue Schrägseilbrücke und die Umgehungsstraße Waterford City Bypass sowie die Autobahn von Waterford nach Dublin werden den Verkehr in der gesamten Region verändern und zu kürzeren Fahrzeiten sowie sichereren Straßenverhältnissen führen. Nach der Eröffnung werden täglich rund 14.000 Fahrzeuge die Umgehungsstraße von Waterford nutzen. Dies wird das derzeit den Rice Bridge nutzende Verkehrsaufkommen verringern, wodurch schätzungsweise 10.000 bis 12.000 Fahrzeuge pro Tag von den Stadtkais ferngehalten werden. Dies hat den zusätzlichen Vorteil, dass wir unsere Stadt entlang der Kais zum maximalen wirtschaftlichen Nutzen revitalisieren können.“
Peter Malone, Vorsitzender der National Roads Authority, sagte: „Vier Jahrzehnte des Wartens sind endlich vorbei und die Bevölkerung von Waterford hat nun die Umgehungsstraße, nach der sie so lange gerufen hat. Sie wird den Bewohnern der Stadt und der gesamten Region neues Leben einhauchen und es Wirtschaft und Industrie ermöglichen, effizienter zu arbeiten. Stadtbewohner, Besucher und Touristen werden eine angenehmere, gesündere und sicherere Umgebung genießen. Die neue Suir-Brücke in Grannagh ist die längste Schrägseilbrücke des Landes und wurde so gebaut, dass sie sich harmonisch in ihre Umgebung einfügt. Sie ist ein beeindruckendes Bauwerk und ich bin sicher, dass sie ein Mittelpunkt für die Menschen in Waterford werden wird. Die frühe Fertigstellung dieses öffentlich-privaten Partnerschaftsprojekts zeigt deutlich die Vorteile, die der private Sektor bei der Beschleunigung des Straßenbauprogramms bringt.“
Das Projekt N25 Waterford City Bypass wurde durch privates Kapital, das von der PPP-Gesellschaft (Celtic Roads Group) aufgebracht wurde, sowie durch Regierungsmittel im Rahmen des Nationalen Entwicklungsplans (NDP) 2007–2013 finanziert. Die geschätzten Kosten für Entwurf, Bau und Betrieb der Umgehungsstraße belaufen sich auf über eine halbe Milliarden Euro. Der Beitrag der Staatskasse belief sich auf 255 Millionen Euro für Grunderwerb, Planung und Entwurf, Vorabverträge, Bauüberwachung, Archäologie und Baukostenzuschüsse.
Weitere Projektdetails:
- Die neue Suir-Brücke ist die längste Schrägseilbrücke des Landes (465 m lang mit einer Spannweite von 230 m)
- Das beauftragte Bauunternehmen war die Celtic Roads Group (Waterford) Ltd, bestehend aus BAM PPP bv, Iridium und NTR plc.
- Das Projekt ist Teil der Entwicklungsstrategie der Regierung im Rahmen von Transport 21 für den Atlantischen Straßenkorridor, der sich von Waterford bis Donegal erstreckt.
Weitere Informationen: Sean O’Neill, 086 823 0600 und www.waterfordcity.ie.
N25 Waterford City Bypass – Liste der im Jahr 2009 zu zahlenden Höchstmautgebühren
Die für das Jahr bis zum 31. Dezember 2009 geltenden Mauthöchstgebühren inklusive Mehrwertsteuer (21,5 %) und gerundet auf die nächsten 10 Cent sind wie folgt:
- Motorräder (über 50 cm³): 1,00 €
- Personenkraftwagen: 1,90 €
- Busse oder Reisebusse: 3,40 €
- Lleichte Nutzfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von höchstens 3.500 Kilogramm: 3,40 €
- Nutzfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3.500 Kilogramm und 2 oder 3 Achsen: 4,80 €
- Nutzfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3.500 Kilogramm und 4 oder mehr Achsen: 6,10 €
Mehrwertsteuerlich registrierte Straßenbenutzer können die auf Mautgebühren gezahlte Mehrwertsteuer zurückfordern.


