15. Februar 2015

PGGM und BAM: Joint Venture wächst auf 600 Millionen Euro

Zeist/Bunnik, 13. Februar 2015 – PGGM investiert erneut Kapital in das Joint Venture mit BAM PPP, das sich auf PPP-Projekte in den Niederlanden und einer Reihe von nordwesteuropäischen Ländern konzentriert. Beide Partner gehen davon aus, dass das Portfolio im Jahr 2015 um weitere Projekte erweitert werden kann.

Der Pensionsfonds PGGM hat beschlossen, sein Engagement bei der „BAM PPP PGGM Infrastructure Coöperatie U.A.“ um 140 Millionen Euro zu erhöhen. Damit beläuft sich das von PGGM für das Joint Venture zugesagte Gesamtkapital auf 480 Millionen Euro. Das Gesamtkapital für das äußerst erfolgreiche Joint Venture, das mittlerweile in 21 Projekte in Nordwesteuropa investiert hat, beträgt nun 600 Millionen Euro.

Die Zusammenarbeit mit BAM PPP ist mittlerweile die größte Infrastrukturinvestition innerhalb von PGGM Vermogensbeheer. PGGM Infrastructure hat insgesamt 4,6 Milliarden Euro investiert. Das Joint Venture hat in den letzten zwölf Monaten den Zuschlag für sieben Projekte erhalten. Dazu gehören Straßenbahnprojekte, Autobahnprojekte, Regierungsgebäude, Schulen und ein Krankenhaus in den Niederlanden, Deutschland, Belgien und Irland.

Das Joint Venture hat inzwischen in sechs niederländische Projekte investiert. Dazu gehören die Gebäude des Obersten Gerichtshofs sowie der Ministerien für auswärtige Angelegenheiten und für Infrastruktur und Umwelt – beide in Den Haag – sowie die Autobahnen A59, A12 und N33. Die Investitionssumme für die niederländischen Projekte beläuft sich auf insgesamt fast 1 Milliarde Euro.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird das Fachwissen des internationalen Baukonzerns BAM mit der Erfahrung von PGGM als langfristiger Investor gebündelt. Auf diese Weise tragen beide Parteien zur Stärkung der europäischen Wirtschaftsstruktur bei. Für PGGM ist das Joint Venture ein wichtiges Instrument als institutioneller Investor, um seinem Ziel gerecht zu werden, mehr privates Kapital in die europäische Infrastruktur zu investieren.

Frank Roeters van Lennep, Leiter von PGGM Infrastructure: „Das Joint Venture ermöglicht es BAM und PGGM, gemeinsam in ein diversifiziertes Portfolio europäischer PPP-Projekte zu investieren, deren Einnahmen von europäischen Regierungen stammen. Dies ist eine äußerst effiziente Möglichkeit, für unsere Kunden zu investieren – zu geringen Kosten und mit einem hohen Maß an Kontrolle darüber, was mit dem Geld geschieht.“

BAM PPP behält die volle Verantwortung für das Angebotsmanagement bei neuen Projekten und die Erbringung von Vermögensverwaltungsdienstleistungen für das Joint Venture und wird das Joint Venture bei dessen Transaktionen vertreten. PGGM ist ein unterstützender Investor, der in der Regel 80 Prozent des für die Projekte erforderlichen Kapitals bereitstellt. Der Vorstand des Joint Ventures setzt sich zu gleichen Teilen aus Vertretern beider Parteien zusammen.