
- Das RiverLinx-Konsortium unterzeichnet einen Vertrag mit Transport for London über den Silvertown-Tunnel, das erste große Straßenbauprojekt in diesem Teil Londons seit 30 Jahren.
- Die Unterzeichnung der Verträge ermöglicht es RiverLinx, Subunternehmer und Lieferanten zu beauftragen, um die Umsetzung des Projekts zu unterstützen, und mit dem Verfahren zur Einholung der Genehmigungen lokaler Interessengruppen, Behörden und Umweltbehörden für dieses Projekt zu beginnen.
- Das Projekt ist der erste Straßentunnel Großbritanniens mit eigenen Busspuren, und schon vom ersten Tag an können Fahrgäste in den Hauptverkehrszeiten mit einem der rund 37 Busse pro Stunde den Fluss überqueren. Dies stellt eine erhebliche Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs in der Region dar.
- Wenn der Tunnel im Jahr 2025 eröffnet wird, wird er das künftige Bevölkerungswachstum in diesem Teil Londons unterstützen – und die zunehmenden Verzögerungen im 122 Jahre alten Blackwall-Tunnel minimieren.
London, 25. November 2019 – Transport for London (TfL) und das RiverLinx-Konsortium – bestehend aus Macquarie Capital, Cintra, Aberdeen Standard Investments, BAM PPP PGGM und SK E&C – haben bekannt gegeben, dass sie mit Transport for London den Finanzabschluss für das Silvertown-Tunnelprojekt erreicht haben.
Die Unterzeichnung des Vertrags über die Planung, den Bau, die Finanzierung, den Betrieb und die Instandhaltung des Tunnels ermöglicht es nun dem Bauteam des Konsortiums – bestehend aus BAM Nuttall einschließlich der Schwesterfirma Wayss & Freytag Ingenieurbau, Ferrovial Agroman und SK E&C –, mit der Beauftragung der lokalen Subunternehmer und Lieferanten fortzufahren, die das Projekt unterstützen werden. Dies wird dazu beitragen, ein wichtiges Infrastrukturprojekt zu realisieren, um Londons künftiges Bevölkerungswachstum aufzufangen und die chronischen Verkehrsstaus sowie die schlechte Luftqualität rund um den Blackwall-Tunnel zu verringern.
Silvertown wird der erste große Straßentunnel Großbritanniens sein, der in beiden Fahrtrichtungen über eine eigene Buslinie verfügt. Dadurch werden die öffentlichen Verkehrsverbindungen über den Fluss verbessert: In den Hauptverkehrszeiten werden pro Stunde etwa 37 Busse in jeder Richtung den Tunnel nutzen, darunter auch die derzeitigen sechs Eindecker-Busse pro Stunde, die durch den Blackwall-Tunnel fahren.
Dadurch wird der Anteil der Fahrten über den Fluss mit öffentlichen Verkehrsmitteln in diesem Gebiet von 10 Prozent auf 30 Prozent steigen. Es wird erwartet, dass es sich bei diesen Bussen ausschließlich um emissionsfreie Fahrzeuge handelt, die die wachsende Nachfrage nach Busverkehr in Greenwich, Newham und Tower Hamlets decken werden.
In den letzten 30 Jahren verzeichnete East London – sowohl nördlich als auch südlich des Flusses – ein erhebliches Bevölkerungswachstum, ohne dass nennenswerte Investitionen in die Straßeninfrastruktur der Region getätigt wurden. Es wird erwartet, dass die Einwohnerzahl weiter steigen wird, was den Druck auf den 122 Jahre alten Blackwall-Tunnel erhöhen wird.
Der neue Tunnel wird für stabilere Verkehrsverbindungen nördlich und südlich des Flusses sorgen, den Stop-and-Go-Verkehr verringern und die Emissionen durch den Leerlaufverkehr reduzieren. TfL geht davon aus, dass die Entlastung der Verkehrsstaus in Blackwall und darüber hinaus zu einer Verkürzung der Fahrzeiten führen dürfte.
Weitere Informationen:
- Pressekontakt: Niels van Dongen oder Arno Pronk, +31 (0)30 659 86 23;
- Analysten: Michel Aupers, [email protected], +31 (0)30 659 87 07
Über das Projekt
- Die Modellrechnungen von TfL gehen davon aus, dass sich ohne den Silvertown-Tunnel sowohl das Verkehrsaufkommen als auch die Emissionen durch Staus vor dem Blackwall-Tunnel in den kommenden Jahren verschlimmern werden. Derzeit wird erwartet, dass die Verzögerungen während der morgendlichen Hauptverkehrszeit im Osten und Südosten Londons im Jahr 2021 um durchschnittlich über 20 Prozent zunehmen werden.
- Der Tunnel umfasst einen 1,4 Kilometer langen zweiröhrigen Straßentunnel unter der Themse sowie 0,6 Kilometer Zufahrtsrampen. Er wird südlich der Themse an den bestehenden Blackwall-Tunnel und nördlich der Themse an den Tidal-Basin-Kreisverkehr in Silvertown anschließen und so die Verkehrsüberlastung an diesem wichtigen Standort in London verringern.
- Das RiverLinx-Konsortium – bestehend aus Macquarie Capital, Cintra, Aberdeen Standard Investments, BAM PPP PGGM und SK E&C – wurde im Mai dieses Jahres von TfL zum bevorzugten Bieter für die Planung, den Bau, die Finanzierung, den Betrieb und die Instandhaltung des Silvertown-Tunnels ernannt: https://tfl.gov.uk/info-for/media/press-releases/2019/may/riverlinx-consortium-preferred-bidder-for-silvertown-tunnel
- Planung und Bau des Projekts werden von einem Konsortium aus BAM Nuttall (einschließlich des Schwesterunternehmens Wayss & Freytag Ingenieurbau, das Fachwissen im Bereich Tunnelbau einbringt), Ferrovial Agroman und SK E&C übernommen.
- In einem hart umkämpften Vergabeverfahren haben sich 15 internationale Kreditgeber bereit erklärt, die Finanzierung für das 1-Milliarde-Pfund-Projekt zu übernehmen, wodurch TfL ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis erhält. Dazu gehören Aviva, Crédit Agricole, die DZ Bank, das Instituto de Crédito Oficial, die Korea Development Bank, KEB Hana, die Export-Import Bank of Korea, die Korea Trade Insurance Corporation, die KfW IPEX-Bank, Nrinchunkin, die Royal Bank of Canada, Samsung Life, die Shinsei Bank, SMBC und die Woori Bank.


