Bunnik, Niederlande, 4. August 2011 – Die Vergabestelle DEGES hat den Auftrag für die Bundesautobahn A9 „Lederhose“ – Landesgrenze Thüringen/Bayern an das Konsortium A9SixLanes (47,5 % VINCI Concessions, 47,5 % BAM PPP, 5 % Reinhold Meister) vergeben.
Dies ist das erste Projekt im Rahmen des „A-Model“-Programms, bei dem der Zahlungsmechanismus nicht auf Mautgebühren, sondern auf der Verfügbarkeit basiert.
Das Projekt umfasst die Planung, den Bau, den Betrieb, die routinemäßige Instandhaltung, umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen sowie die Finanzierung zur Fertigstellung des Ausbaus eines 46,5 km langen Autobahnabschnitts (27,5 km wurden bereits von anderen Akteuren ausgebaut), wobei auf einer Strecke von 19 km in jeder Fahrtrichtung eine zusätzliche Fahrspur geschaffen und bestehende Bauwerke saniert oder ersetzt werden.
Die Planungs- und Bauaufgaben werden an ein Baukonsortium (EPC) übertragen. Die Anteile an dem EPC halten Eurovia (Betreiberunternehmen VINCI; 33,3 %), Wayss & Freytag Ingenieurbau (Betreiberunternehmen BAM; 33,3 %) und Reinhold Meister (33,3 %).
Das Bauvolumen beläuft sich auf rund 140 Millionen Euro.
Die A9 verbindet Berlin mit Nordbayern und München und kommt eine besondere Bedeutung zu, da sie die wichtigste Nord-Süd-Verbindung zwischen den östlichen Bundesländern und Süddeutschland sowie das Tor nach Österreich und Italien darstellt.
Weitere Informationen:
- Presse: Royal BAM Group, Arno Pronk, +31 (0)30 659 86 21;
- Analysten: Royal BAM Group, Patrick Snippe, +31 (0)30 659 87 07;
- BAM PPP, Vicki Harris, Leiterin Kommunikation, +44 (0)141 779 86 34.


