21. August 2015

Rijkswaterstaat vergibt Bauauftrag für die neue Seeschleuse in IJmuiden an das Konsortium OpenIJ

Rijkswaterstaat vergibt Bauauftrag für die neue Seeschleuse in IJmuiden an das Konsortium OpenIJ

BAM-PGGM und VolkerWessels-DIF

(Übersetzung der niederländischen Originalpressemitteilung von Rijkswaterstaat:) Utrecht, Niederlande, 21. August 2015 – Nach einer Betriebszeit von nahezu 100 Jahren muss die Nordschleuse in IJmuiden ersetzt werden. Rijkswaterstaat (die niederländische Wasser- und Straßenbauverwaltung) hat den Bau der neuen Seeschleuse IJmuiden am Eingang des Nordseekanals offiziell an das Konsortium OpenIJ vergeben. Dieses Konsortium, bestehend aus BAM-PGGM und VolkerWessels-DIF, wird für einen Zeitraum von 26 Jahren für Entwurf, Bau, Finanzierung und Wartung der neuen Schleuse verantwortlich sein.

Ein neues, größeres Schleusensystem wird die Erreichbarkeit des Hafens von Amsterdam verbessern und die lokale Wirtschaft ankurbeln, indem es größeren Schiffen unabhängig vom Gezeitenstand die Einfahrt ermöglicht. Die neue Schleuse wird 70 Meter breit, 500 Meter lang und 18 Meter tief sein. Die Bauarbeiten beginnen Anfang 2016, und die neue Schleuse soll der Schifffahrt Ende 2019 zur Verfügung stehen.

Zusammenarbeit

Rijkswaterstaat, die Provinz Nordholland, die Stadt Amsterdam, die Port of Amsterdam NV und die Gemeinde Velsen arbeiten bei der Realisierung dieser neuen Großseeschleuse in IJmuiden Hand in Hand. Dieses Projekt wird durch das TEN-V-Programm der Europäischen Union kofinanziert.

Schleusenprogramm

Der neue Seezugang IJmond ist Teil des Schleusenprogramms von Rijkswaterstaat.

OpenIJ

OpenIJ setzt sich aus den Partnern BAM-PGGM und VolkerWessels-DIF zusammen. Nach Vertragsabschluss werden alle Bauaktivitäten von BAM und VolkerWessels durchgeführt. Die Baggerarbeiten werden von den Subunternehmern Van Oord und Boskalis ausgeführt.

Die Royal BAM Group ist ein europäischer Baukonzern mit operativen Gesellschaften in den beiden Geschäftsfeldern Bau und Immobilien sowie Tiefbau und im Bereich der öffentlich-privaten Partnerschaften. BAM baut derzeit (in einem Joint Venture) zwei neue Seeschleusen in Antwerpen und Brunsbüttel. Weltweit realisiert BAM spezialisierte Hoch- und Tiefbauprojekte. BAM beschäftigt 23.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von 7,3 Milliarden Euro (2014). www.bam.nl

PGGM ist ein genossenschaftlicher niederländischer Pensionsfonds-Dienstleister. Institutionellen Kunden werden folgende Leistungen geboten: Asset Management, Pensionsfondsmanagement, Politikberatung und Management-Support. Zum 30. Juni 2015 verwaltete PGGM ein Vermögen von 186,6 Milliarden Euro. Die Genossenschaft PGGM hat rund 700.000 Mitglieder und unterstützt diese dabei, eine wertvolle Zukunft zu gestalten. Entweder allein oder gemeinsam mit strategischen Partnern entwickelt PGGM innovative Zukunftslösungen, indem Rente, Pflege, Wohnen und Arbeit miteinander verknüpft werden. www.pggm.nl

VolkerWessels ist ein niederländischer Baukonzern mit 120 operativen Gesellschaften. Wir verfügen über Niederlassungen in den Niederlanden, im Vereinigten Königreich sowie in Kanada und den USA, aufgeteilt in drei Divisionen: Bau & Immobilien, Infrastruktur sowie Energie & Telekommunikation. VolkerWessels und seine 15.000 Mitarbeiter bieten die passenden Lösungen in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Mobilität sowie Energie & Telekommunikation. Wir entwickeln, entwerfen, bauen, finanzieren, verwalten, betreiben und warten. Wir entwickeln, entwerfen, bauen, finanzieren, verwalten und betreiben. Dies tun wir für unsere Stakeholder: Kunden, Mitarbeiter, Aktionäre, Lieferanten und die Gesellschaft im Allgemeinen. VolkerWessels ist ein Unternehmen, das Chancen nutzt und nachhaltige Innovationen einführt. www.volkerwessels.com.

DIF ist ein unabhängiger niederländischer Investor in Infrastrukturprojekte und verwaltet Fonds im Wert von 2,8 Milliarden Euro. Durch zielgerichtete Investmentfonds bietet DIF seinen Anlegern Zugang zu hochqualifizierten Infrastrukturprojekten, die langfristig stabile Cashflows generieren, wie etwa öffentlich-private Partnerschaften (PPP) und Projekte im Bereich erneuerbare Energien. DIF ist in Europa, Nordamerika und Australien aktiv und unterhält Büros in Amsterdam, Frankfurt, London, Paris, Madrid, Toronto, Sydney und Luxemburg. www.DIF.eu

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