Die Autobahn A8 ist eine wichtige deutsche Transitroute, die den südöstlichen Teil des Freistaates Bayern durchquert. Sie ist Teil des transeuropäischen Verkehrsnetzes, das Deutschland mit Österreich verbindet, und war das erste von vier Pilotprojekten im Rahmen des A-Modell-Programms der Bundesregierung zum Ausbau stark befahrener Autobahnen.
Invesis ist Hauptgesellschafter des Konsortiums Autobahnplus A8 GmbH, das vor 15 Jahren den Vertrag über Planung, Bau, Finanzierung, Betrieb und Instandhaltung des A8-Projekts für einen Zeitraum von 30 Jahren unterzeichnet hat. Kürzlich wurde dieses Meilenstein-Jubiläum im Rahmen einer Halbzeitfeier begangen, zu der zahlreiche Interessenvertreter, Regierungsbeamte, Vertreter von Kommunen und Partner zusammenkamen.
Ralf Nagengast, Geschäftsführer der Autobahnplus A8 GmbH, betonte, dass bei der Veranstaltung nicht nur das Jubiläum gefeiert, sondern auch die positiven Beziehungen gewürdigt wurden, die im Laufe des Projektlebenszyklus entstanden sind.
„Die A8 ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie ein offener und transparenter geschäftlicher Ansatz ein kooperatives Umfeld schafft“, sagt Ralf. „Wir agieren als Team, und auch wenn wir bei bestimmten Themen unterschiedliche Interessen haben mögen, sprechen wir offen miteinander, um eine Lösung zu finden, die den Interessen aller gerecht wird.“
Er fügt hinzu: „Seit der Betriebsaufnahme haben wir keine Beschwerden erhalten oder nennenswerte Herausforderungen bewältigen müssen. Die Straße läuft reibungslos – wie ein Schweizer Uhrwerk.“
Etwa 150 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil, bei der Oliver Saga, Geschäftsführer der Autobahnplus A8 GmbH, und Dr. Uwe Willberg, Leiter der Abteilung Brücken- und Ingenieurbau bei der Autobahn GmbH, Grundsatzreden hielten.
Dr. Uwe Willberg erinnerte in seiner Rede daran, dass es zu Beginn der Partnerschaft anfängliche Bedenken gegeben habe. Im Jahr 2007, als der Vertrag unterzeichnet wurde, waren ÖPP-Projekte ein relativ neues Konzept auf dem deutschen Markt und hatten oft einen schlechten Ruf. Willberg bestätigte jedoch, dass diese anfänglichen Bedenken widerlegt wurden, da alle Beteiligten über sich hinausgewachsen seien, um den Erfolg des Projekts sicherzustellen.
Oliver Saga dankte den Straßenwärtern für ihre Instandhaltungsleistungen, insbesondere für ihren Einsatz im Winter, wenn sie über die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage arbeiten, um die Qualität der Straßen zu gewährleisten.
„Wir gehen nicht nur eine langfristige Partnerschaft mit unserem Auftraggeber ein, sondern bauen auch starke Beziehungen zu unseren Nachunternehmern auf, was fester Bestandteil des SPV-Ansatzes ist. Wir ziehen alle gemeinsam an einem Strang und das über die gesamte Laufzeit. Daher ist es wichtig, die Bemühungen aller wertzuschätzen,“ sagt Ralf Nagengast.




