
Der Vertrag über die Planung, den Bau, die Finanzierung und die Instandhaltung des Gefängnisprojekts in Dendermonde (Belgien) wurde am 18. Februar 2020 erfolgreich finanziell abgeschlossen. Die belgische Gebäudeverwaltung (Regie der Gebouwen / Régie des Bâtiments) und das Föderale Justizministerium (FOD Justitie / SPF Justice) haben BAM PPP den Auftrag für den Bau einer Justizvollzugsanstalt in Dendermonde erteilt, die Platz für 444 Insassen bieten wird. Das Auftragsvolumen des Projekts beläuft sich auf 194 Millionen Euro. Dendermonde liegt zwischen Antwerpen und Gent.
Die BAM PPP PGGM Coöperatie U.A. ist zu 100 Prozent Anteilseignerin und Kapitalgeberin der Poort van Dendermonde nv. Die Planung und der Bau werden von BAM Interbuild durchgeführt. BAM Facility Management wird für einen Zeitraum von 25 Jahren die Instandhaltung übernehmen und Dienstleistungen im Bereich „Soft Facilities“ erbringen, darunter Wäscherei, Abfallentsorgung und Verpflegungsdienstleistungen.
Die vorrangigen Kredite werden von der Belfius Bank SA/NV, der AG Insurance NV/SA und der Nationale-Nederlanden Levensverzekering Maatschappij NV bereitgestellt. Die Coöperatieve Rabobank U.A. stellt die Eigenkapital-Überbrückungsfazilität zur Verfügung. Zu den beteiligten Beratern zählen die Rechtsberatungsgesellschaft Linklaters sowie BDO als Steuerberater und Modellprüfer. Allen & Overy (Recht), Mott MacDonald (Technik) und AON Global Risk Consulting (Versicherung) berieten die Kreditgeber.
Die Bauarbeiten sollen im August 2020 beginnen und voraussichtlich bis Oktober 2022 abgeschlossen sein.


