
Nach dem enttäuschenden ersten Halbjahr verzeichnete die Royal BAM Group im zweiten Halbjahr 2020 ein bereinigtes Ergebnis vor Steuern von 168 Millionen Euro, unterstützt durch 118 Millionen Euro aus der BAM-PPP-Transaktion. Auf das gesamte Jahr bezogen meldet die BAM einen Nettoverlust von 122 Millionen Euro, der hauptsächlich auf Covid-19 und den Verlust von 110 Millionen Euro bei BAM International zurückzuführen ist. Abgesehen von den Bereichen Dutch Construction and Property sowie BAM PPP war die operative Leistung nicht zufriedenstellend. Die Umsetzung des im September angekündigten Kostensenkungsprogramms in Höhe von 100 Millionen Euro verläuft planmäßig. Im zweiten Halbjahr kam es zu einer weiteren Verbesserung der Liquiditätssituation und des Auftragsbestands. Die neue Strategie für 2021–2023 wird zu einem kleineren, aber profitablen und berechenbaren Unternehmen führen und gleichzeitig eine nachhaltige Plattform für zukünftiges Wachstum schaffen. Die BAM wird ihren Ausblick für 2021 zu gegebener Zeit bekannt geben.
- Gute Ergebnisse des Bereichs Dutch Construction and Property, hauptsächlich getrieben durch den Wohnungsbau, sowie von BAM PPP
- BAM-PPP-Transaktionen trugen 132 Millionen Euro zum bereinigten Ergebnis vor Steuern für das Gesamtjahr bei; zukünftig wird BAM PPP als Joint Venture bilanziert
- Starke positive Cashflow-Entwicklung; Cash-Position zum Jahresende bei 1,8 Milliarden Euro (einschließlich 400 Millionen Euro RCF)
- Hohes Niveau des Auftragsbestands bei anhaltendem Fokus auf das Chance-Risiko-Verhältnis
- Kapitalquote auf 13,4 % verbessert (gegenüber 11,3 % im ersten Halbjahr), unterstützt durch die BAM-PPP-Transaktion
- Kostensenkungsprogramm liegt im Zeitplan, um jährliche Einsparungen von 100 Millionen Euro zu erreichen
- Neue Strategie 2021–2023: Portfolio umstrukturieren, Profitabilität steigern und nachhaltige Plattform für zukünftiges Wachstum schaffen
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